Job, Familie, ein voller Terminkalender – und mittendrin eine ganze Fastenwoche? Klingt erst mal nach einem Widerspruch. Eine ganze Woche extra freizunehmen, ist beruflich oder familiär oft gar nicht drin, manchmal auch aus finanziellen Gründen nicht. Die gute Nachricht: Das musst du für meine Kurse auch gar nicht.
Dein Körper fastet, dein Alltag läuft
Das ist der Kerngedanke hinter meinen beiden Herbstkursen: Während dein Körper die Arbeit übernimmt – Entlastung, Regeneration, Zellreinigung –, läuft dein Alltag einfach weiter.
- Du arbeitest weiter: Die gemeinsamen Treffen liegen abends oder online. Kein Urlaubstag nötig.
- Deine Familie geht ihren Alltag weiter: Du bleibst zuhause, in deinem gewohnten Rhythmus.
- Dein Körper übernimmt die Arbeit: Entlastung und Regeneration passieren von selbst – du musst nichts zusätzlich leisten.
Drei Regeln, damit es im Alltag klappt
Damit die Woche wirklich gelingt, reicht es nicht, einfach loszufasten. Drei einfache Vereinbarungen mit dir selbst machen den Unterschied:
- Termine freihalten: Halte dir die Fastenwoche so frei wie möglich – weniger Verpflichtungen, weniger Einladungen.
- Mehr Zeit einplanen: Nimm dir mehr Zeit als sonst, zum Beispiel für eine ausgedehnte Mittagspause mit etwas Bewegung.
- Ruhig angehen: Eine besonders hohe Arbeitsbelastung solltest du in dieser Woche vermeiden. Die große Präsentation vor dem Vorstand verschiebst du besser.
Kein Urlaub nötig – aber bewusst gestaltete Tage.
Welche Methode passt in deinen Alltag?
Ich arbeite in meinen Kursen mit zwei bewährten Methoden, die sich vor allem darin unterscheiden, wie streng sie sind.
- Basenfasten – die alltagstauglichste Form: Hier wird gegessen! Erlaubt sind Gemüse, Obst, Salate, Nüsse und Sprossen – also alles, was dein Körper basisch verstoffwechselt. Mit rund 1.100 kcal am Tag hast du genug Energie für einen normalen Arbeitstag, und du kannst sogar mit deiner Familie am Tisch sitzen – einfach ohne Fleisch und Beilagen.
- Buchingerfasten – die klassische, intensivere Form: Ausschließlich flüssig: Kräutertee, Gemüsebrühe, Obst- und Gemüsesäfte, dazu viel Wasser. Mit rund 250 kcal geht es hier tiefer – das braucht etwas mehr Rückzug und Standfestigkeit im Alltag.
Meine Erfahrung aus vielen Kursen: Wer zum ersten Mal fastet und gleichzeitig voll berufstätig ist, kommt mit Basenfasten meist besser durch die Woche. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch – nur die Frage, was zu deinem Alltag und deiner Konstitution passt.
So gelingt die Vorbereitung
- Vorher planen: Verschiebbare Termine aus der Woche nehmen, Einkauf und Meal Prep am Wochenende davor erledigen, Kaffee und Zucker schon vorher reduzieren.
- Umfeld einbinden: Familie und Kolleg:innen informieren – wer Bescheid weiß, bietet dir keinen Kuchen an. Kinderbetreuung frühzeitig klären. Am schönsten: jemanden zum Mitfasten gewinnen.
- Einfach halten: Wenige, einfache Rezepte statt Kochprojekt. Ein kleiner Vorrat an Gemüsebrühe, Tees und Basensuppen hilft.
- In Bewegung bleiben: Bewegung ist Teil der Wirkung, kein Extra – moderat statt Leistung: zügig gehen, Yoga, Radeln. Und: früher schlafen, dein Körper braucht in dieser Woche mehr Ruhe.
Gut zu wissen: Tag 2 und 3 können die intensivsten sein – wer das vorher weiß, steigt nicht aus. Danach wird es spürbar leichter.
Für wen ist Fasten (nicht) geeignet?
Meine Kurse richten sich an gesunde Menschen, die ihrem Körper eine bewusste Auszeit schenken möchten. Nimmst du regelmäßig Medikamente oder hast eine chronische Erkrankung, sprich vorher kurz mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab. Nicht geeignet ist Fasten bei Essstörungen, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und Jugendlichen sowie bei starkem Untergewicht oder in akuten Erschöpfungsphasen. Im Zweifel gilt: lieber einmal nachfragen als eine Woche riskieren – das kostenlose Beratungsgespräch gibt es genau dafür.
Schon mal gefastet? Dann kennst du das Gefühl danach
Vielleicht hast du früher schon gefastet und weißt genau, wie gut sich das danach anfühlt – klarer im Kopf, leichter im Körper, einfach zufriedener mit dir selbst. Und trotzdem ist heuer noch keine Fastenwoche daraus geworden, oder es ist schon eine Weile her. Das ist kein Grund für ein schlechtes Gewissen – der Alltag holt uns alle mal ein. Wenn du dieses Gefühl aber vermisst: Der Herbst ist ein guter Moment, es dir wieder zu gönnen. Warum Selbstfürsorge oft mehr bewirkt als starre Vorsätze, liest du auch in diesem Artikel.
Du musst es nicht allein schaffen
Vielleicht trägst du den Wunsch zu fasten auch schon länger mit dir herum – hast dich aber nie ganz allein drübergetraut. Das geht vielen so, und ist völlig verständlich: Allein zuhause brechen die meisten schon am zweiten oder dritten Tag ab, wenn es einmal unangenehm wird. In der Gruppe ist das anders. Die gemeinsame Energie trägt dich durch die Tage, an denen es evtl. schwerer fällt, und gibt dir genau die Motivation, die es manchmal braucht, um durchzuhalten – falls es diese Motivation überhaupt braucht. Oft berichten mir Teilnehmer:innen hinterher, dass es leichter war, als sie erwartet hatten, dass sie keinen Heißhunger hatten und nichts vermisst haben.
Zwei Wege, diesen Herbst zu starten
Fasten mit Biss – mein Online-Basenfastenkurs, komplett von zuhause aus, 30.09.–10.10.2026. Sechs Online-Treffen, 24 Std. Erreichbarkeit. Anmeldeschluss: 27.09.2026.
Berufsbegleitendes Fasten in Stadlau (22. Bezirk Wien) – vor Ort, 17.–24.10.2026. Du wählst zwischen Buchinger- und Basenfasten, tägliche Treffen mit gemeinsamer Suppe. Anmeldeschluss: 09.10.2026. Anmeldung und alle Infos: hier.
Du möchtest erst wissen, welche Fastenmethode besser zu dir passt und wie Fasten im Alltag überhaupt gelingen kann? Komm zum kostenlosen Infoabend am 07.10.2026, 19:15 Uhr in Stadlau (22. Bezirk Wien) – oder melde dich einfach direkt bei mir für ein kostenloses Beratungsgespräch.
Du musst dir dafür keinen Urlaub nehmen. Du musst nur bereit sein, dir ein paar bewusste Tage zu schenken.
Alles Liebe,
Katharina Hymer
mehr Balance – ärztlich geprüfte Fastenleiterin & Ernährungstraining

